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Kulturangebote in ROTTENBURG Kino Waldhorn Seit 1987 gibt es eine Auszeichnung von der Medien- und Filmgesellschaft des Landes Baden-Württemberg - Das "Kino im Waldhorn" ist seitdem jedes Jahr Preisträger. Neben dem Programmkino der Bereich Kabarett: Die besten Kabarettisten Deutschlands gehören zum Standartprogramm, darunter Deutsche Kleinkunstpreisträger wie Dieter Nuhr, Horst Schroth und Urban Priol. Theater am Torbogen Wir - das sind Heidi Heusch und Reinhard Kilian, die seit 1995 unter dem Namen "Figurentheater Rottenburg" Theater spielen: Die internationalen Tage geistlicher Chormusik Von Estland bis zur Elfenbeinküste, von Bangladesh bis nach Brasilien - Kulturen, die weit über unser gemeinsames Europa hinaus greifen, werden alle drei Jahre in einem großen Musikfestival vereint: Kulturzentrum Zehntscheuer Neben klassischen Konzerten in der Reihe "Rottenburger Konzerte" und den "Tagen für neue Musik" in Zusammenarbeit mit dem Südwestfunk SWR, veranstaltet der Kulturverein verschiedenste Jazz-Konzerte u.a. mit Joe Henderson, Dave Liebman, Charles Lloyd, Tom Harrel und Joachim Kühn. Es lohnt sich immer, einmal nach dem aktuellen Programm auch für Ausstellungen nachzufragen. Die Rottenburger Orgelkonzerte Die Hochschule für Kirchenmusik veranstaltet regelmäßige Orgelkonzerte in der Domkirche St. Martin oder der Kirche St. Moriz. In der Konzertreihe sind Gastorganisten aus aller Welt geladen. Konzerte im Weggental In der Wallfahrtskiche Weggental finden das ganze Jahr über regelmäßig verschiedene Konzerte statt. Musikereignisse, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Nähere Informationen und Termine erhalten Sie bei der NET-Information in Rottenburg. Die Wurmlinger Kapellenserenaden Jedes Jahr finden in der Wurmlinger Kapelle die "Kapellenserenaden" statt. Genaue Informationen zu diesen musikalischen Erlebnissen erhalten Sie bei der NET-Information in Rottenburg am Neckar. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, um eine Spende wird gebeten. Die Einnahmen sind jeweils zur Hälfte für die Musiker und für wohltätige Zwecke bestimmt. Tage Neuer Musik Immer wieder großer Beliebtheit erfreuen sich die Tage neuer Musik, veranstaltet vom Kulturverein Rottenburg am Neckar e.V. . Das Diözesanmuseum Das Diözesanmuseum des Bistums Rottenburg-Stuttgart, 1862 gegründet, besitzt eine hervorragende Sammlung von Plastiken und Tafelbildern des 13. bis 18. Jahrhunderts, Messgewänder des 15./16. Jahrhunderts, Kruzifixen und Altargerät des Mittelalters, Werken barocker Gold- und Silberschmiedekunst sowie Zeugnisse der Volksfrömmigkeit. In der Schatzkammer befindet sich das älteste Exponat: das Bursa-Reliquiar von Ennabeuren, ein einzigartiges Zeugnis aus der frühen Zeit der Christianisierung (um 650). Der historische "Tante-Emma-Laden" In Obernau, einem im Neckartal gelegenen Teilort Rottenburgs, finden Sie ein kleines Privatmuseum: Den historischen "Tante-Emma-Laden". Besuchen Sie Obernau für eine beeindruckende Reise in die Vergangenheit. Hier lohnt sich auch der Spaziergang im seitlichen Rommelstalen, einem der schönsten verschwiegenen Tälern abseits der Zivilisation. Das Sumelocenna-Museum Seit 1992 ist die Stadt Rottenburg am Neckar um einen kulturellen Anziehungspunkt reicher: das römische Stadtmuseum "Sumelocenna". Rekonstruktionen, aber auch Modelle, Grafiken und natürlich eine Fülle originaler römischer Funde werden in didaktisch vorbildlicher Weise präsentiert. Leicht verständliche Texte erläutern die neuesten Erkenntnisse über das römische Rottenburg, eingebettet in die römische Kultur unseres Landes. Im Vordergrund der umfangreichen Ausstellung steht hierbei das Alltagsleben der Menschen in der antiken Stadt. Das Stiftsmuseum Seit 1986 befindet sich im gotischen Saal der ehemaligen Stiftskirche St. Moriz das Stiftsmuseum. Zu sehen ist dort kirchliche Kunst aus der Zeit des Chorherrenstifts (15. bis 18. Jahrhundert) wie Holzskulpturen aus der Morizkirche und der Altstadtkapelle und barocke Sakralgeräte. Das Sülchgau-Museum Im Sülchgau-Museum im Kulturzentrum Zehntschauer werden jedes Jahr ab Dezember Krippen ausgestellt. Die Jüdische Synagoge Baisingen Die Dauerausstellung auf der Frauenempore berichtet von der jüdischen Gemeinde Baisingens seit 1596. Bilder und Dokumente zur Geschichte der Familien und ihrer Synagoge werden ergänzt durch Genisafunde und anderer Zeugnisse des jüdischen Lebens in Baisingen. Hauptexponat ist das Gebäude selbst, da alle Phasen seiner Geschichte - Synagoge, Schändung 1938, Scheune - sichtbar bleiben. Der Dom St. Martin Gegründet im späten 12. Jahrhundert, war der Dom ursprünglich die Liebfrauenkapelle, dann Pfarrkirche und seit 1828 Bischofskirche. Mit dem Bau des Chores wurde 1424 begonnen, der Turm stammt von 1486/91. Nach dem Stadtbrand im Jahre 1644 wurde der Innenraum neu gestaltet. Der Marktbrunnen Angeblich die schönste gotische Brunnensäule Südwestdeutschlands, von unbekanntem Meister um 1476/82 geschaffen. Das Original der Brunnensäule ist in der St. Morizkirche zu sehen. Auf dem Marktplatz steht eine "Kopie" aus dem Jahre 1911. Die Fürstenbildnisse stellen nach neuestem Forschungsstand Kaiser Friedrich III., Erzherzog Sigmund von Tirol und Herzog Friedrich der IV dar. In der mittleren Galerie, Maria mit Kind, St. Martin und St. Georg, in der Christus als Schmerzensmann, Maria als Mater dolorosa und St. Johannes. Die römische Wasserleitung Öffentliche Bäder und Latrinen waren für die Römer ebenso selbstverständlich wie eine Kanalisation und die Versorgung mit Frischwasser. Um die Ansprüche auch im antiken Rottenburg (Sumelocenna) zu befriedigen, bauten die Römer eine überdeckte Wasserleitung, die vom sieben Kilometer entfernten Rommelstal nach Rottenburg führte. Über eine zentrale Verteilerstelle wurde das Wasser den verschiedenen Verwendungs-zwecken zugeführt. In Obernau kann seit 1995 ein restauriertes Teilstück dieses Aquädukts besichtigt werden. Der Schadenweiler Hof Ungefähr 2 km von Rottenburg entfernt, direkt vor dem Stadtwald Rammert, steht der Schadenweiler Hof. An dieser Stelle stand einst ein mittelalterliches Dorf, dessen älteste Nennungen aus der Zeit um 1100 stammen. Der Adelssitz Schadenweiler Hof aus dem 16. Jhd. gehört seit 1680 dem Rottenburger Spital. Jetzt ist der Schadenweiler Hof Heimat der Fachhochschule für Forstwirtschaft, die 2004 ihr 50-jähriges Jubiläum mit einem Reigen von Veranstaltungen feiert.
Die Wallfahrtskirche Weggental Eingebettet in eine idyllische Landschaft aus Gärten, Baumwiesen und Feldern liegt die 1682 erbaute Pilgerstätte im Weggental. Die frühbarocke Architektur und wunderbaren Stuckarbeiten im Innenraum der Kirche gelten als besonders sehenswert. Die Wallfahrt zur schmerzhaften Mutter Gottes besteht seit 1517, erlebte im 17./18. Jahrhundert ihre Blüte und bis heute reißt der Strom der Pilger und Beter nicht ab. Die Wurmlinger Kapelle Die "Kapelle" die bis Ende des 18. Jahrhunderts Pfarrkirche des Ortes war, ist ein sehr alter kirchlicher Mittelpunkt. Von der ehemaligen Grabkapelle ist uns die romanische Krypta (um 1100) erhalten. Schon zu Zeiten der Romantik wurde die Kapelle mehr und mehr zu einem Anziehungspunkt naturfroher Wanderer und bis heute ist die Kapelle ein beliebtes Ausflugsziel. Ist der Aufstieg gemeistert, werden Sie die Ruhe dieses Ortes und die schöne Aussicht ins Neckar- oder ins Ammertal genießen. Tage Neuer Musik Immer wieder großer Beliebtheit erfreuen sich die Tage neuer Musik, veranstaltet vom Kulturverein Rottenburg am Neckar e.V. . Der nächste Termin für dieses Event ist das erste Wochenende im April 2005. |
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